Gekoppelte Anlagenteile
Destillation, Konversion und Entschwefelung hängen prozesstechnisch zusammen und müssen in präziser Reihenfolge außer und wieder in Betrieb genommen werden.
Wir steuern Großstillstände rund um Katalysatorwechsel und Ofenarbeiten – ebenso wie den Umbau der Raffinerie zum Energie- und Chemiepark.
Die europäischen Raffinerien stehen vor dem größten Umbau ihrer Geschichte. Kapazität geht aus dem Markt: Standorte werden geschlossen, verkauft oder umgewidmet. Aus Raffinerien werden Energie- und Chemieparks – mit Grundöl- und Spezialitätenproduktion, mit biogenen Einsatzstoffen und mit Wasserstoff. Solche Transformationen sind kein Einzelfall mehr, sondern das neue Muster.
Für Betreiber heißt das zweierlei zugleich: Die Bestandsanlage muss mit hoher Verfügbarkeit weiterlaufen, denn in einem Markt mit wenigen, dafür intensiv genutzten Anlagen ist jede Betriebsstunde bares Geld. Und dieselbe Anlage muss für ein verändertes Produktportfolio umgebaut werden. Die Folge: Turnarounds werden kürzer geplant, dichter getaktet, projektlastiger und wirtschaftlich kritischer denn je.
Hier hat ep-cm 2005 angefangen – und hier sind wir bis heute zuhause.
In der Raffinerie entscheidet nicht, ob ein Turnaround stattfindet – sondern ob er ohne Zwischenfälle, in der geplanten Zeit und im Budget stattfindet.
Destillation, Konversion und Entschwefelung hängen prozesstechnisch zusammen und müssen in präziser Reihenfolge außer und wieder in Betrieb genommen werden.
Wiederkehrende Prüfungen überwachungsbedürftiger Anlagen takten den Stillstand. Um diese Termine herum wird geplant, nicht umgekehrt.
In der Spitze arbeiten sehr viele Menschen gleichzeitig auf engem Raum – Kolonnenöffnung, Katalysatorwechsel, Rohrbau, E-MSR und Prüfungen parallel.
Katalysator-Teams, Schwerlastkräne und zertifizierte Schweißer sind europaweit gefragt und müssen weit im Voraus gesichert werden.
Kaum ein Stillstand kommt ohne Anbindungen für Umbauvorhaben aus. Turnaround-Logik trifft auf Projektlogik – im selben Zeitfenster.
Links steht, womit Betreiber in dieser Branche auf uns zukommen. Rechts, welche Leistung das abdeckt.
Ein Großstillstand steht an
Führung von der Definitionsphase bis zu Closeout und Lessons Learned – als verlängerter Arm des Betreibers.
Der Umfang wächst weiter
Challenge-Workshops und ein Scope-Freeze, der hält – der teuerste Vorgang ist der, der nicht in den Stillstand gehört hätte.
Der Termin muss belastbar sein
Vernetzte, dynamische Detailterminpläne, kritischer Pfad und Fortschrittsmessung in jeder Schicht.
Wir bauen die Raffinerie um
Termine, Kosten und Dokumente für Umbau- und Anbindungsprojekte – im passenden Umfang, auch über mehrere Projekte hinweg.
Wir wollen wissen, wo unsere TAR-Organisation steht
Objektive Standortbestimmung der Turnaround-Organisation – 16 Analyse-Elemente, mit Benchmark.
Ist dieser Terminplan technisch belastbar?
Messbare Terminplanqualität – für den eigenen Plan ebenso wie für die Ihrer Kontraktoren und Partner.
Uns fehlen Leute für die Spitze
Terminplaner, Supervisoren, Bauleiter und QA/QC-Personal – geprüft und genau für die Monate, in denen Sie sie brauchen.
Eine Auswahl unserer Kunden in dieser Branche. Alle Referenzen ansehen
In dieser Branche unterstützen wir in beiden Welten. Von hier aus geht es weiter zu den Leistungen, die dazugehören.
Vom TAR-Check über Scope und Terminplanung bis zur Führung des gesamten Stillstands.
Zu den LeistungenVon der Machbarkeit über Kalkulation und Project Controls bis zur Bauleitung und Gesamtverantwortung.
Zu den LeistungenEine belastbare Meilensteinplanung beginnt typischerweise 24 bis 36 Monate vor dem Stillstand. Entscheidend ist ein rechtzeitiger Scope-Freeze: Je später der Umfang eingefroren wird, desto teurer werden Änderungen – und desto größer wird das Terminrisiko im engen Ausführungsfenster.
Ja. Neben klassischen Revisionen steuern wir Revamps und Anbindungen für den Umbau zu Energie- und Chemieparks – vom Einsatz biogener Rohstoffe bis zur Integration von Wasserstoff. Dafür setzen wir dieselben erprobten Project-Controls-Methoden wie in jedem anderen Investitionsprojekt ein.
Die Anlagenteile sind prozesstechnisch gekoppelt: Destillation, Konversion und Entschwefelung müssen in präziser Reihenfolge außer und wieder in Betrieb genommen werden. Taktbestimmend sind meist Katalysator- und Ofenarbeiten – sie liegen auf dem kritischen Pfad und entscheiden über die Stillstandsdauer.
Ja. Wir berichten an den Betreiber, nicht an ein ausführendes Gewerk – ep-cm ist inhabergeführt und gehört zu keiner Gruppe mit ausführenden Firmen. In der Raffinerie zeigt sich das bei den Katalysator- und Ofenarbeiten: Umfang und Reihenfolge ergeben sich aus Prüfregime und Anlagenzustand, und wir vertreten diese Sicht gegenüber allen Beteiligten.
Ja, und in dieser Branche gehört beides zusammen: Kaum ein Stillstand kommt heute ohne Umbauanteil aus. Wir unterstützen über den gesamten Lebenszyklus – von der Planung über die Steuerung bis zur Ausführung und zum Wiederanfahren – und ebenso mit Personal auf Zeit.
Fachbegriffe aus dem Stillstands- und Projektgeschäft erklärt unser Glossar – 59 Einträge, jeder mit dem Verweis auf die passende Leistung.
Nehmen Sie Kontakt auf – wir melden uns innerhalb eines Werktags, mit Menschen, die diese Branche kennen. Erstgespräch kostenfrei.
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