Konzept- & Variantenbewertung
Echte Handlungsoptionen strukturiert gegenübergestellt – Nutzen, Aufwand und Risiko nebeneinander, statt sich früh auf eine Lösung zu versteifen.
Die teuersten Entscheidungen eines Projekts fallen am Anfang – dann, wenn am wenigsten bekannt ist.
In der Frühphase ist der Einfluss auf das Ergebnis am größten und der Aufwand am kleinsten. Beides dreht sich mit jeder Projektphase.
Solange ein Vorhaben auf dem Papier steht, kostet eine Änderung fast nichts. Sobald Verträge geschlossen, Apparate bestellt und Fundamente gegossen sind, kostet dieselbe Änderung ein Vielfaches – und zwar in Geld und in Zeit. Wer die Frühphase überspringt, um schneller loszulegen, zahlt am Ende doppelt: mit Nachträgen, Umplanungen und Terminverzug.
Ein sauberes Front-End Loading (FEL) und ein disziplinierter Gate-Prozess sind genau dafür da: Sie zwingen zur Klärung, solange Klären noch günstig ist. Aus der bewerteten Vorzugsvariante wird anschließend ein belastbares Budget – das ist die Aufgabe der Projektkalkulation. Wo für die Frühphase belastbare Zahlen fehlen, liefert DICTUM sie aus dem Vergleich mit abgeschlossenen Projekten.
Wir führen Ihr Vorhaben strukturiert von der Idee zur bewerteten Vorzugsvariante – fünf Bausteine, die zusammen die Entscheidungsvorlage ergeben.
Echte Handlungsoptionen strukturiert gegenübergestellt – Nutzen, Aufwand und Risiko nebeneinander, statt sich früh auf eine Lösung zu versteifen.
Die kritischen technischen Annahmen und die Anbindung an den Bestand, gemeinsam mit Ihrem Engineering plausibilisiert – einschließlich der Frage, was die vorhandene Anlage überhaupt hergibt.
Eine Größenordnung für Dauer und Kosten (AACE Class 5–4) mit offengelegter Genauigkeit – ausdrücklich als Grobrahmen gekennzeichnet.
Die kritischen Unsicherheiten früh benannt, solange sie noch günstig zu lösen sind – statt sie später im Projekt teuer zu entdecken.
Die Grundlage für das nächste Gate: klar in den Annahmen, klar in den offenen Punkten, nachvollziehbar in der Empfehlung.
Vier Schritte nach FEL-Logik – mit klaren Annahmen und klar benannten offenen Punkten.
Ziel, Randbedingungen und Bestand. Was soll das Vorhaben leisten, was gibt der Standort her, welche Termine und Genehmigungen sind gesetzt? Diese Grundlage wird schriftlich festgehalten – sie ist später der Maßstab für jede Bewertung.
Statt einer Lösung mehrere. Auch die unbequemen: anders auslegen, später bauen, im Bestand ertüchtigen, gar nicht bauen. Eine Machbarkeitsanalyse mit nur einer Option ist eine Bestätigung, keine Analyse.
Jede Option gegen dieselben Kriterien: technisch machbar, terminlich haltbar, wirtschaftlich tragfähig, im Risiko beherrschbar. Bewertet wird nach nachvollziehbaren Kriterien, nicht nach Vorliebe.
Die Vorzugsvariante mit ihrer Begründung – und mit dem, was noch offen ist. Das Ergebnis ist keine Hochglanz-Studie, sondern eine Grundlage, auf die man einen Termin und ein Budget stellen kann. Oder die begründet zeigt, dass das Vorhaben so nicht trägt.
Drei Ausgangslagen – gemeinsam ist ihnen, dass eine Entscheidung ansteht, für die die Grundlage noch nicht belastbar ist.
Steht die Vorzugsvariante, wird aus ihr ein Termin, ein Budget und ein geführtes Projekt.
Kalkulation und Budgetprüfung mit nachvollziehbaren, dokumentierten Annahmen.
Mehr zu Projektkalkulation & BudgetKI-Benchmarking und Forecasting für die Frühphase: Termine, Kosten und Ressourcen belastbar prognostiziert.
Mehr zu DICTUMProjektleitung oder Projektsteuerung für Ihr Investitionsprojekt – von der Idee bis zur Inbetriebnahme.
Mehr zu ProjektmanagementEine ehrliche Bewertung, ob ein Vorhaben technisch, terminlich und wirtschaftlich tragfähig ist – mit sichtbar gemachten Risiken und einem Vergleich echter Alternativen statt einer Ja/Nein-Antwort. Am Ende steht eine Entscheidungsvorlage mit einer begründeten Vorzugsvariante, den zugrunde liegenden Annahmen und den Punkten, die noch offen sind.
Weil in ihr die Weichen gestellt werden, während am wenigsten bekannt ist und der Optimismus am größten. Solange nur auf dem Papier entschieden wird, kostet eine Änderung fast nichts. Sobald Verträge geschlossen und Anlagenteile bestellt sind, kostet dieselbe Änderung ein Vielfaches. Eine belastbare Machbarkeitsanalyse ist deshalb die günstigste Versicherung eines Projekts.
Ja. Gerade bei Erstanlagen, etwa für Wasserstoff, Elektrifizierung oder chemisches Recycling, gibt es keine Erfahrungswerte aus dem eigenen Haus, an denen man sich entlanghangeln könnte. Dort ist eine realistische Bewertung mit Alternativszenarien besonders wichtig – und die klare Kennzeichnung dessen, was Annahme ist und was gesichert.
Wir arbeiten mit dem gesunden Misstrauen des Praktikers: Annahmen werden hinterfragt, Puffer realistisch angesetzt und Risiken benannt statt beschönigt. Aus über 400 Turnarounds und Projekten wissen wir, welche Annahmen in der Praxis regelmäßig nicht halten. Ein Ergebnis, das nur bestätigt, was ohnehin geplant war, hilft niemandem bei der Entscheidung.
Abgerechnet wird nach Stunden, nach Tagessätzen oder zum Festpreis – welches Modell passt, klären wir gemeinsam. Der Aufwand hängt an der Zahl der zu bewertenden Optionen und an der Tiefe, die für das nächste Gate nötig ist. Für einen ersten Anhaltspunkt genügt uns eine kurze Beschreibung des Vorhabens. Das Erstgespräch ist kostenfrei.
Begriffe wie FEL (Front End Loading) erklärt unser Glossar – zusammen mit 58 weiteren Begriffen aus dem Stillstands- und Projektgeschäft.
Nehmen Sie Kontakt auf – wir sagen Ihnen, was für eine belastbare Entscheidung noch fehlt und wie wir es bewerten würden. Erstgespräch kostenfrei.
Erstgespräch vereinbarenLieber direkt sprechen? +49 (0)211 5667 7754