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Anlagenstillstände · Turnaround Management Ein Turnaround braucht einen Kopf.

Ob Turnaround, Revision oder Shutdown: Von der Definition bis zum Closeout trägt eine Rolle die Verantwortung für Sicherheit, Qualität, Termin und Kosten – und hält die gesamte Organisation zusammen.

Nehmen Sie Kontakt auf – wir melden uns innerhalb eines Werktags und sehen uns Ihre Ausgangslage gemeinsam an.

Gesamtführung
die führende Rolle in der TAR-Organisation
Definition bis Closeout
durchgehend dieselbe Verantwortung
Betreiberseite
verlängerter Arm, unabhängig von Kontraktoren
400+
begleitete Turnarounds und Projekte
Die Rolle

Die führende Rolle in der TAR-Organisation

Ein Turnaround ist die anspruchsvollste Instandhaltungsmaßnahme einer Anlage: In einem engen Zeitfenster arbeiten hunderte Menschen aus Dutzenden Gewerken gleichzeitig – unter Zeitdruck, mit strengen Sicherheits- und Freigabeauflagen und mit geringem Puffer. Jede Fachrolle verantwortet ihren Ausschnitt – eine Rolle verantwortet das Ganze.

Der Turnaround-Manager steht an der Spitze dieser Organisation – und er ist von Anfang an dabei. In der Definitionsphase legt er fest, wie der Stillstand aufgesetzt wird; in der Planung baut er die Organisation dafür auf; in der Vorbereitung richtet er die Steuerung ein; in der Ausführung führt er täglich; beim Anfahren übergibt er geordnet an den Betrieb; und im Closeout führt er den Stillstand zu Ende, inklusive Lessons Learned für den nächsten.

TAR-Managerdurchgehend verantwortlichTerminplanung & -steuerungScope ManagementTechnische PlanungGewerke & NachunternehmerAusführungskoordinationDefinitionPlanungVorbereitungAusführungAnfahrenCloseout
Zum Ansehen seitlich wischen →Die Fachrollen decken jeweils einen Abschnitt ab – der Turnaround-Manager ist über alle sechs Phasen dabei.

Daraus folgt die häufigste Verwechslung: Turnaround Management ist nicht Terminplanung. Die Terminplanung liefert den Plan – der Turnaround-Manager führt auf dieser Basis. Er trifft die täglichen Entscheidungen, löst Konflikte an den Schnittstellen, steuert Änderungen und hält alle Beteiligten synchron. So wird aus vielen Einzelaktivitäten ein Ablauf.

Wir stellen den Turnaround-Manager und – je nach Größe – das komplette Team. Wir arbeiten als verlängerter Arm des Betreibers und richten jede Entscheidung an Sicherheit, Qualität, Termin und Kosten Ihrer Anlage aus. Und wir kommen aus der Ausführung, nicht aus dem Lehrbuch: Wir wissen, was in der Anlage trägt.

Leistungsumfang

Was wir übernehmen

Aufbau der TAR-Organisation

Schon in der Definitionsphase: Rollen, Verantwortlichkeiten, Schnittstellen und Berichtswege werden festgelegt und mit Zielsetzung, Umfang, Termingerüst und Vertragsstrategie zusammengeführt.

Operative Stillstandsführung

Tägliche Steuerung vor Ort: Entscheidungen an den Schnittstellen, klare Eskalationswege und ein belastbarer Lagebericht für den Betreiber.

Gewerke- & Nachunternehmer-Koordination

Mechanik, Rohrleitungsbau, E/MSR, Gerüst, Isolierung, Reinigung und Inspektion werden zu einem Ablauf verzahnt – inklusive Schnittstellen- und Übergabemanagement zwischen den Firmen.

Stakeholder-Management

Business, Betrieb, Instandhaltung, HSE, Kontraktoren und Partner sowie Behörden an einem Tisch – mit klaren Kommunikations- und Berichtswegen und einer Sprache, die alle verstehen.

Scope- & Änderungssteuerung

Zusätzliche Arbeiten aus Inspektion und Reparatur werden bewertet, priorisiert, eingesteuert und dokumentiert – ohne den kritischen Pfad aus dem Blick zu verlieren.

Readiness & Freigaben

Isolationsmanagement und Arbeitserlaubnisse werden rechtzeitig vorbereitet und mit dem Betrieb abgestimmt – Sicherheit läuft mit, nicht hinterher.

Anfahr-Koordination

Strukturierte Übergabe an den Betrieb, geordnete Abarbeitung der Restpunkte und ein sicheres, nachvollziehbares Wiederanfahren.

Closeout & Lessons Learned

Der Stillstand endet nicht mit dem Wiederanfahren: Restpunkte, Dokumentation und Kostenabschluss werden zu Ende geführt und die Erfahrungen für den nächsten Turnaround ausgewertet.

Ihr Nutzen

Was Sie davon haben

  • Klare FührungWeniger Wartezeiten und Reibung an den Schnittstellen – statt vieler Einzelentscheidungen.
  • Gesteuerte ÄnderungenZusätzliche Arbeiten werden strukturiert eingesteuert, ohne den Ablauf zu sprengen.
  • Sicherheit läuft mitFreigaben und Arbeitserlaubnisse werden gesteuert wie jeder andere Vorgang, nicht hinterhergetragen.
  • Volle TransparenzEin belastbarer Lagebericht – der Betreiber weiß jederzeit, wie weit der Stillstand ist.
  • Sauberer AbschlussDokumentierter Übergang ins Wiederanfahren, inklusive Lessons Learned.
Unser Vorgehen

Sechs Phasen, eine Verantwortung

  1. 01

    Definition

    Der Turnaround-Manager ist von Anfang an dabei – schon bevor geplant wird. In der Definitionsphase führt er Zielsetzung, Umfang, Termingerüst und Vertragsstrategie zusammen. Hier wird festgelegt, wie der Stillstand aufgesetzt wird.

  2. 02

    Planung

    Aus der Festlegung wird eine Organisation: welche Rollen es gibt, wer wem berichtet und wo die Schnittstellen liegen. Terminplanung, Scope Management und technische Planung setzen hier auf.

  3. 03

    Vorbereitung

    Die operative Steuerung wird eingerichtet: Kommunikations- und Eskalationswege werden geklärt, Terminplanung, Scope sowie Kontraktoren und Partner aufeinander abgestimmt, Freigabeprozesse aufgesetzt. So startet der Turnaround nicht mit offenen Fragen, sondern mit einem eingespielten Führungsmodell.

  4. 04

    Ausführung

    Wir führen täglich: nach Fortschritt, Inspektionsergebnissen und Freigaben. Konflikte an den Schnittstellen werden gelöst, Gewerke, Fremdfirmen und Stakeholder bleiben synchron. Abweichungen werden früh sichtbar und aktiv gegengesteuert – nicht erst im Nachhinein erklärt.

  5. 05

    Anfahren

    Wir koordinieren die geordnete Übergabe an den Betrieb – mit dokumentiertem Status, offener Punkteliste und klarer Verantwortung. Die Terminplanung liefert die Datenbasis, das Management trifft die Entscheidungen.

  6. 06

    Closeout & Lessons Learned

    Nach dem Wiederanfahren wird der Stillstand zu Ende geführt: Restpunkte abgearbeitet, Dokumentation und Kostenabschluss vervollständigt, Erfahrungen strukturiert ausgewertet. Damit der nächste Turnaround nicht bei null anfängt.

Einordnung

Wann Betreiber uns holen

Drei Ausgangslagen, in denen externe Stillstandsführung den Unterschied macht – von der langfristigen Vorbereitung bis zum Anruf, wenn es bereits klemmt.

01Große TurnaroundsViele parallel arbeitende Fremdfirmen und ein enges Zeitfenster im Fokus des ganzen Werks.
02Temporäre VerstärkungBetreiber, die die operative Führung entlasten oder aufstocken wollen.
03StabilisierungTurnarounds in Schieflage, die kurzfristig wieder auf Kurs gebracht werden müssen.
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Passt dazu

Was zum Turnaround Management gehört

Der Turnaround-Manager führt – aber er braucht Grundlagen: einen definierten Arbeitsumfang, einen belastbaren Termin und eine koordinierte Ausführung.

Scope Management

Erfassen, bewerten, einfrieren, steuern: Der Arbeitsumfang steht fest – und hält auch dann, wenn der Druck steigt.

Mehr zu Scope Management
Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Worin unterscheidet sich Turnaround Management von der Terminplanung?

Die Terminplanung im Stillstand erstellt und pflegt den Terminplan – sie liefert die Datenbasis. Das Turnaround Management führt operativ auf dieser Basis: Es koordiniert Gewerke, Nachunternehmer und Stakeholder, trifft die Entscheidungen vor Ort und hält alle Beteiligten synchron. Beides greift ineinander, ist aber nicht dasselbe.

Stellt ep-cm den Turnaround-Manager oder ein ganzes Team?

Beides – vom einzelnen Turnaround-Manager bis zum vollständigen Steuerungsteam mit Schicht-, Bereichs- und Schnittstellenkoordinatoren, je nach Größe und Komplexität des Stillstands.

Ab wann sollte der Turnaround-Manager an Bord sein?

So früh wie möglich – idealerweise schon in der Definitionsphase, wenn Zielsetzung, Umfang, Termingerüst und Vertragsstrategie festgelegt werden. Dann entsteht die TAR-Organisation von Anfang an aus einem Guss. Wir können aber auch später einsteigen und selbst in einen laufenden Turnaround kommen, um die Koordination zu stabilisieren.

Handelt ep-cm immer im Interesse des Betreibers?

Ja. Der Turnaround-Manager berichtet an Sie, nicht an ein ausführendes Gewerk. ep-cm ist inhabergeführt und unabhängig von Kontraktoren – wir richten jede Entscheidung an Sicherheit, Qualität, Termin und Kosten Ihrer Anlage aus und arbeiten als verlängerter Arm des Betreibers.

Arbeitet ep-cm mit unseren bestehenden Kontraktoren zusammen?

Ja. Wir koordinieren Ihre Gewerke und Nachunternehmer unabhängig davon, wer sie stellt – unser Beitrag ist die Führung und Verzahnung, nicht der Austausch bewährter Partner.

Endet die Verantwortung mit dem Wiederanfahren?

Nein. Der Turnaround-Manager führt den Stillstand bis zum Closeout zu Ende: offene Restpunkte, Dokumentation, Kostenabschluss und die strukturierte Auswertung der Erfahrungen. Genau dieser letzte Schritt entscheidet darüber, ob der nächste Turnaround besser läuft – und genau er fällt in der Praxis am häufigsten aus.

Was kostet Turnaround Management?

Abgerechnet wird nach Stunden, nach Tagessätzen oder zum Festpreis – welches Modell passt, klären wir gemeinsam. Ein Turnaround-Manager, der die Phasen vor dem Stillstand begleitet, ist etwas anderes als ein vollständiges Team im Schichtbetrieb. Im kostenfreien Erstgespräch sehen wir uns Ihre Ausgangslage an und schlagen eine passende Besetzung samt Preis vor.

Begriffe wie Turnaround (TAR), Stillstand / Anlagenstillstand und Revision / Generalrevision erklärt unser Glossar – zusammen mit 56 weiteren Begriffen aus dem Stillstands- und Projektgeschäft.

Aus dem Blog

Aus der Praxis.

Zum Weiterlesen: ein Beitrag unserer Fachleute zu diesem Thema.

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