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Anlagenstillstände · Terminplanung & -steuerung Ein Turnaround ist ein Wettlauf mit der Uhr.

Hunderte Vorgänge, viele Gewerke, ein enges Fenster – ob Turnaround, Revision oder Abstellung. Ist der Terminplan schwach, entstehen Wartezeiten und stehende Mannschaften – und jede Stunde übersetzt sich in Geld.

Nehmen Sie Kontakt auf – wir melden uns innerhalb eines Werktags und sehen uns Ihre Ausgangslage gemeinsam an.

Vorgangsebene
jeder Arbeitsschritt ein eigener Vorgang
Float Based Prioritization
eigene Methode
Jede Schicht
Fortschritt gemessen, nicht geschätzt
P6 & MSP
wir arbeiten in Ihren Systemen
Warum die Terminplanung entscheidet

Vom Plan bis in die Schicht.

Der Terminplan ist das eine Instrument, das hunderte Vorgänge und viele Gewerke synchron hält. Turnaround-Terminplanung ist dabei ein Handwerk: Unsere Planerinnen und Planer kommen aus der Praxis und kennen die realen Dauern in der Ausführung.

Bevor der erste Vorgang entsteht, verstehen wir die Anlage, die Aufstellungslogik und die Engpässe – Kräne, Flächen, Freigaben, Spezialgewerke. Und während des Stillstands bleibt der Plan lebendig: Wir messen den Fortschritt in jeder Schicht, machen Abweichungen früh sichtbar und steuern gegen.

ZielterminAktueller StandGerüstIsolierungÖffnenReinigenInspizierenSchließenIsolierungGerüst123
Zum Ansehen seitlich wischen →
  • Öffnen bis Inspizieren
  • Schließen
  • Puffer bis zum Zieltermin
Float Based Prioritization – das Prinzip
  1. 1Logische AbhängigkeitJeder Arbeitsschritt setzt den Abschluss des vorherigen voraus. Die Arbeiten an einem Apparat bilden damit eine durchgehende Kette.
  2. 2Priorität gemäß PufferDer verbleibende Puffer bis zum Zieltermin bestimmt die Priorität. Vorgänge ohne Puffer haben Vorrang.
  3. 3Laufende NeubewertungDer Fortschritt wird in jeder Schicht gemessen. Verändert sich der Puffer, wird die Priorität neu festgelegt.

Die Dauern kommen dabei nicht aus dem Handbuch, sondern aus den Arbeitspaketen der technischen Planung. Und wenn Sie eine unabhängige Bewertung der Planqualität wollen – auch bei Plänen Ihrer Kontraktoren und Partner –, liefert der SMI sie in zwei bis vier Tagen.

Leistungsumfang

Planen und steuern

Vernetzte Detailterminplanung

Bis auf Vorgangsebene, mit realistischen Dauern aus der Praxis statt Schreibtischwerten – abgeleitet aus den Arbeitspaketen, nicht geschätzt.

Float Based Prioritization

Unsere eigene Methode: dynamische Steuerung des Terminplans über den verfügbaren Puffer. Engpässe werden früh sichtbar, die Stillstandszeit gezielt reduziert.

Kritischer-Pfad- & Engpassanalyse

Kräne, Flächen, Freigaben und Spezialgewerke stehen als reale Restriktionen im Plan – nicht als Fußnote daneben.

Fortschrittsmessung in jeder Schicht

Ist-Erfassung, Abweichungs- und Trendanalyse, belastbare Prognose der Restdauer. Der Plan bleibt lebendig statt Papier von gestern.

Ressourcen- & Schichtplanung

Die richtige Mannschaft zur richtigen Zeit am richtigen Ort – inklusive der Übergaben zwischen den Schichten.

Optional SMI-geprüfte Planqualität

Objektives Review des Terminplans vor dem Stillstand – 35 Kriterien auf Basis der 14 DCMA-Checks.

Ihr Nutzen

Was Sie davon haben

  • Kürzere StillstandszeitDie Anlage verdient früher wieder Geld – der direkteste messbare Effekt guter Planung.
  • Engpässe früh sichtbarNicht erst, wenn Mannschaften bereits warten, sondern solange Umplanen noch wirkt.
  • Ein belastbarer PlanEiner, der auch unter Druck trägt und auf dem Entscheidungen getroffen werden können.
  • Objektive PlanqualitätAuf Wunsch mit SMI-geprüftem Review vor dem Stillstand – unabhängig geprüft.
  • PraxisdauernUnsere Planer kennen die reale Dauer einer Gerüstfreigabe, nicht nur die im Handbuch.
Unser Vorgehen

Verstehen, vernetzen, steuern

  1. 01

    Anlage verstehen

    Bevor der erste Vorgang entsteht: Aufstellungslogik, Zugänge und Engpässe – Kräne, Flächen, Freigaben, Spezialgewerke. Ein Plan, der die Anlage nicht kennt, bildet eine idealisierte Version von ihr ab.

  2. 02

    Netzplan aufbauen

    Der freigegebene Umfang und die bewerteten Arbeitspakete werden zu einem vernetzten Terminplan verknüpft – mit realistischen Dauern, echten Restriktionen und einem kritischen Pfad, der hält.

  3. 03

    Im Takt des Stillstands steuern

    Während des Stillstands messen wir den Fortschritt, repriorisieren über Float Based Prioritization und steuern früh gegen. Danach: Soll-Ist-Vergleich und Lessons Learned für den nächsten Zyklus.

Einordnung

Wann wir den Plan übernehmen

Drei Ausgangslagen. In allen dreien reicht die eigene Planungskapazität nicht für das, was der Termin verlangt.

01Große TurnaroundsEin enges Zeitfenster im Fokus des ganzen Werks und hoher Termindruck.
02Hohe GewerkedichteViele parallele Arbeiten und Schnittstellen, die synchron laufen müssen.
03Verstärkung auf ZeitBetreiber, die Planungstiefe oder -kapazität temporär verstärken wollen.
Erstgespräch vereinbaren
Passt dazu

Was den Plan trägt – und was ihn auf die Probe stellt

Ein Terminplan steht nicht für sich: Er braucht einen festen Umfang, eine Führung, die auf seiner Grundlage entscheidet – und ein objektives Urteil über seine Qualität.

Turnaround Management

Die führende Rolle im Turnaround – von der Definition bis zu Closeout und Lessons Learned, als verlängerter Arm des Betreibers.

Mehr zu Turnaround Management

SMI

Terminplan-Analyse nach 35 Kriterien auf Basis der 14 DCMA-Checks – Ergebnis in 2–4 Tagen.

Mehr zu SMI

Scope Management

Erfassen, bewerten, einfrieren, steuern: Der Arbeitsumfang steht fest – und hält auch dann, wenn der Druck steigt.

Mehr zu Scope Management
Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Was ist Float Based Prioritization?

Float Based Prioritization ist unsere eigene Methode zur dynamischen Steuerung des Terminplans: Vorgänge werden nach ihrem verfügbaren Puffer priorisiert, nicht nach Gewohnheit oder Lautstärke. Wer keinen Puffer hat, kommt zuerst. Weil sich der Puffer mit jedem Schichtfortschritt ändert, ändert sich auch die Rangfolge – Engpässe werden dadurch früh sichtbar und die Stillstandszeit gezielt reduziert.

Bis auf welche Ebene planen Sie?

Bis auf Vorgangsebene – mit realistischen Dauern aus der Ausführung, nicht aus dem Lehrbuch. Die Dauern kommen aus der technischen Planung zurück in den Netzplan; das ist der Unterschied zwischen einem geschätzten und einem abgeleiteten Terminplan.

Übernehmen Sie auch die Steuerung während des Stillstands?

Ja. Wir messen den Fortschritt in jeder Schicht, machen Abweichungen früh sichtbar und steuern aktiv gegen. Der Plan bleibt über den gesamten Turnaround belastbar – er ist ein Steuerungsinstrument, kein Dokument, das vor dem Stillstand fertig wurde.

Können Sie einen bestehenden Terminplan prüfen?

Ja. Mit dem SMI bieten wir ein objektives Review der Planqualität vor dem Stillstand – unabhängig davon, wer den Plan erstellt hat, auch bei Plänen Ihrer Kontraktoren und Partner. 35 Kriterien, Ergebnis in zwei bis vier Tagen.

Mit welchen Werkzeugen arbeiten Sie?

Wir arbeiten in den Systemen des Betreibers, insbesondere Oracle Primavera P6 und Microsoft Project, und integrieren uns in Ihre bestehende Planungslandschaft. Sie bekommen kein zusätzliches System, sondern einen Plan in dem Werkzeug, das Sie ohnehin nutzen.

Was kostet Terminplanung & -steuerung?

Abgerechnet wird nach Stunden, nach Tagessätzen oder zum Festpreis – welches Modell passt, klären wir gemeinsam. Die Planung in der Vorbereitung ist ein anderer Aufwand als die durchgehende Steuerung im Schichtbetrieb während des Stillstands. Im kostenfreien Erstgespräch schlagen wir eine passende Besetzung samt Preis vor.

Begriffe wie Stillstandsfenster, Netzplan / vernetzter Terminplan und Kritischer Pfad und Puffer erklärt unser Glossar – zusammen mit 56 weiteren Begriffen aus dem Stillstands- und Projektgeschäft.

Aus dem Blog

Aus der Praxis.

Zum Weiterlesen: ein Beitrag unserer Fachleute zu diesem Thema.

Turnaround · Thomas Krischak

Vom Richtmeister zum Planer: Was Betreiber davon haben, wenn Praktiker planen

Technische Planung und Terminplanung im Turnaround lernt man in keiner Ausbildung. Wir bilden unsere Planer aus Praktikern aus – für den ganzen Turnaround.

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